Amara, Verwaltungszentrum im Gouvernement Maysan, Irak
Amarah liegt auf einer niedrigen Anhöhe entlang des Tigris und funktioniert als wichtigster Hafen zwischen Bagdad und den südlichen Regionen des Iraks. Die zentrale Lage macht die Stadt zu einem Umschlagplatz für Agrarprodukte, Wolle und regionale Waren.
Das Osmanische Reich gründete Amarah in den 1860er Jahren als Militärposten, um die Kontrolle über die Stämme der Banu Lam und Al Bu Muhammad zu sichern. Diese Gründung ermöglichte die Etablierung einer dauerhaften Verwaltungsstruktur in der Region.
Die Stadt bewahrt traditionelle Märkte, auf denen lokale Handwerker seit Generationen Textilien herstellen und aufwendig verzierte Silberwaren nach überlieferten Techniken schaffen.
Die Stadt ist am leichtesten über die Bagdad-Basra-Autobahn zu erreichen, die sie mit anderen Teilen des Landes verbindet. Besucher finden dort Unterkünfte und grundlegende Dienstleistungen für einen Aufenthalt vor.
Während der 1990er Jahre verzeichnete die Stadt ein starkes Bevölkerungswachstum durch Migranten aus den umliegenden Sumpfgebieten. Diese Bevölkerungsbewegung veränderte die Zusammensetzung und die Dynamik der Stadt nachhaltig.
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