Tell al-Fakhar, Archäologischer Tell im Gouvernement Kirkuk, Irak.
Tell al-Fakhar ist ein archäologischer Siedlungshügel in der Provinz Kirkuk, der sich über eine Grundfläche von etwa 200 mal 135 Metern erstreckt und etwa 4,5 Meter über die umgebende Ebene erhebt. Die Stätte enthält Überreste von zwei verschiedenen Besiedlungsphasen mit Baustrukturen, Artefakten und den erwähnten Tontafeln aus antiken Zeiten.
Die Stätte wurde während der Mitanni- und Neo-Assyrischen Zeit besiedelt und zeigt zwei eindeutig unterschiedliche Besiedlungsphasen aus dem zweiten und ersten Jahrtausend v. Chr. Die frühere Mitanni-Phase endete plötzlich und gewaltsam, wie archäologische Funde deuten.
Der Ort war einst ein Zentrum für die Aufbewahrung wichtiger Aufzeichnungen, die Einblicke in die Verwaltung und das tägliche Leben der antiken Mesopotamier geben. Die Menschen hier dokumentierten ihre Geschäfte und Angelegenheiten sorgfältig auf Tontafeln, was zeigt, wie organisiert ihre Gesellschaft war.
Die beste Zeit für einen Besuch ist während der kühleren Wintermonate, da die Sommerhitze in der Region intensiv wird. Der Ort liegt etwa 45 Kilometer nordöstlich von Kirkuk und erfordert eigene Transportmittel oder arrangierte Fahrgelegenheiten, um die liegenden Überreste zu erkunden.
Bei Ausgrabungen wurden 34 menschliche Skelette zusammen mit Kriegswaffen in einem Palastgebäude gefunden, was auf ein katastrophales Ende hinweist. Diese Entdeckung offenbart eine dramatische Episode in der Geschichte des Ortes, die sich in den archäologischen Schichten abzeichnet.
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