Al-Rahman mosque, Große Moschee im Mansur-Viertel, Bagdad, Irak
Die Al-Rahman-Moschee ist ein Gebetshaus im Mansur-Viertel und besteht aus einer Hauptkuppel mit acht kleineren Kuppeln ringsum. Jede dieser kleineren Kuppeln enthält wiederum acht weitere Kuppeln, die zusammen ein komplexes Dachsystem bilden.
Der Bau begann 1999 unter Saddam Husseins Herrschaft, während des Wirtschaftsembargos nach Iraks Invasion in Kuwait. Nach dem Sturz des Regimes erlebte das Gebäude Veränderungen in seiner Nutzung und Kontrolle.
Die Moschee spiegelt die religiösen Spaltungen im Irak wider, vom sunnitischen zum schiitischen Einfluss nach dem Regimewechsel.
Das Gelände ist derzeit nicht für Besucher zugänglich, da die Struktur unvollendbar bleibt und unter rechtlichen Einschränkungen steht. Die Umgebung unterliegt besonderen Regeln, die das Gebiet vor weiterer Entwicklung schützen.
Das Design des Gebäudes orientierte sich an der Taj-Mahal-Architektur und sollte bis zu 15.000 Betende aufnehmen. Diese ambitionierte Kapazität macht deutlich, dass das Projekt als eines der größten solcher Bauten konzipiert war.
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