Vicuña, Verwaltungszentrum im Elqui-Tal, Chile.
Vicuña ist eine Stadt auf 620 Metern Höhe im Elqui-Tal in Nordchile, die sich über flaches und bergiges Gelände verteilt. Sie liegt im Einzugsgebiet des Elquí-Flusses und bietet eine Mischung aus bebautem Gebiet und natürlicher Umgebung.
Die Villa de San Isidro de Vicuña wurde 1821 von Oberst Joaquín Vicuña Larraín gegründet, während Bernardo O'Higgins an der Macht war. Die Gründung war Teil der frühen Entwicklung der nördlichen chilenischen Regionen nach der Unabhängigkeit.
Der Geburtsort der Literaturnobelpreisträgerin Gabriela Mistral prägt die Identität dieser Stadt bis heute. Ihre Werke und ihr Leben sind in mehreren Museen dokumentiert, die Besucher anziehen, die ihre Verbindung zur Region verstehen möchten.
Der beste Weg dorthin führt über die Panamericana-Autobahn nach La Serena, dann folgt man der internationalen Route Gabriela Mistral CH-41. Die Stadt liegt auf Höhe, daher sollten Besucher eine leichte Akklimatisierung einplanen, besonders wenn sie gerade angekommen sind.
Five Observatorien nutzen die etwa 300 klaren Nächte pro Jahr für die Beobachtung des südlichen Sternenhimmels. Diese außergewöhnliche Häufigkeit klarer Nächte macht den Ort zu einem wichtigen Standort für astronomische Forschung in der Region.
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