Provinz Elqui, Provinz im Norden Chiles, Region Coquimbo
Diese Provinz erstreckt sich über 16.895 Quadratkilometer (6.523 Quadratmeilen) zwischen Pazifikküste und Andenkordillere, mit fruchtbaren Flusstälern zwischen kargen Bergen und Küstenlandschaften.
Die Provinz entstand 1826 als eine von acht ursprünglichen chilenischen Verwaltungseinheiten nach der Unabhängigkeit und erhielt 1974 ihre gegenwärtige territoriale Gliederung im Zuge nationaler Verwaltungsreformen.
Die Provinz bewahrt landwirtschaftliche Traditionen der Diaguita- und Molle-Kulturen, die vor der spanischen Eroberung hier siedelten und Bewässerungssysteme entlang der Flusstäler entwickelten, welche bis heute nachwirken.
Die Panamericana und das nationale Eisenbahnnetz erschließen die wichtigsten Städte Coquimbo und La Serena, die als Zugangstor zur Provinz dienen und Verkehrsverbindungen in alle Gemeinden bieten.
Mehrere internationale Sternwarten konzentrieren sich in den Höhenlagen dieser Provinz wegen außergewöhnlich trockener Luftmassen und minimaler Lichtverschmutzung, was bis zu 300 klare Beobachtungsnächte pro Jahr ermöglicht.
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