VISTA, Infrarot-Teleskop am Paranal-Observatorium, Chile
Das VISTA-Teleskop ist ein Infrarot-Beobachtungsinstrument mit einem Spiegeldurchmesser von etwa 4 Metern, das sich auf dem Paranal-Observatorium in der Atacama-Wüste befindet. Es nutzt spezielle Kameras, um große Himmelsgebiete zu erfassen und dabei sowohl sichtbares Licht als auch Infrarotstrahlung zu detektieren.
Das Teleskop wurde von 18 britischen Universitäten unter Leitung der Queen Mary University of London entwickelt. 2009 übergab man das Instrument der Europäischen Südsternwarte, die es seitdem betreibt.
Das Teleskop wurde zu einem gemeinsamen Projekt mehrerer britischer Universitäten, die ihre Fachkompetenz zusammentrugen. Heute nutzen Astronomen weltweit die Beobachtungsdaten, um neue Erkenntnisse über ferne Galaxien und Sterne zu gewinnen.
Das Teleskop sitzt in großer Höhe auf einem Berg in der trockenen Wüste, wo die Luftbedingungen für Beobachtungen ideal sind. Besucher sollten beachten, dass das Gelände extrem abgelegen ist und eine gute Planung erforderlich macht, um die Anlage zu erreichen.
Das Teleskop verfügt über Spezialfilter, die im Infrarotbereich arbeiten und es ermöglichen, Objekte zu beobachten, die mit normalen Teleskopen unsichtbar sind. Diese Fähigkeit macht es besonders wertvoll für die Erforschung von Galaxien, die sich in der frühen Phase des Universums befinden.
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