Las Haldas, Archäologische Stätte an der Pazifikküste, Casma Bezirk, Peru.
Las Haldas ist eine archäologische Stätte an der peruanischen Pazifikküste mit Steinstrukturen, die sich über etwa 40 Hektar erstrecken und ein U-förmiges Zentralgebiet, große Hügel, erhöhte Plätze und Wohnbereiche zeigen. Die Anordnung der Bauwerke offenbart eine durchdachte städtische Gestaltung mit klaren Bereichen für verschiedene Aktivitäten.
Die Gründung des Zentrums begann um 2200 v.Chr. und erreichte seinen Höhepunkt während der Früheren Horizontperiode, bevor die Bewohner die Siedlung um 300 v.Chr. verließen. Diese zeitliche Abfolge markiert eine der ältesten größeren Siedlungen an der südamerikanischen Pazifikküste.
Die Bewohner pflegten Handelsbeziehungen mit Gemeinden im Inland und tauschten Meeresprodukte gegen landwirtschaftliche Waren aus den Siedlungen des Casma-Flusstals ein. Diese Verbindungen zeigen, wie das Zentrum als Knotenpunkt zwischen Küste und Berg funktionierte.
Die Stätte liegt an der Panamericana Nord bei Kilometer 345 und ist leicht erreichbar, mit freiem Eintritt während der Öffnungszeiten. Bringen Sie Wasser und Sonnenschutz mit, da das Gelände offen und flach liegt, ohne viel Schatten.
Die Siedlung zeigt, wie frühe Kulturen ohne landwirtschaftliche Grundlagen blühten, indem sie sich vollständig auf Meeresressourcen stützten. Diese Entwicklung widerlegt die gängige Annahme, dass alle früheren Zivilisationen auf dem Ackerbau aufbauten.
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