Qarwapunta, Hochgebirgssee in der Region Huánuco, Peru.
Qarwaqucha ist ein Hochgebirgssee in der Region Huánuco auf 4.150 Metern Höhe, mit einer Länge von etwa 1,5 Kilometern und einer maximalen Breite von etwa 0,44 Kilometern. Das Gewässer liegt in einer von Bergspitzen umgebenen Mulde und wird von schneegespeisten Bächen gespeist, die das Wasser klar und kühl halten.
Der See diente seit vorspanischer Zeit als Wasserquelle für die Gemeinden in den Anden und unterstützte landwirtschaftliche Praktiken und Siedlungen in dieser Höhenlage. Die Verbindung zwischen Menschen und diesem Gewässer reicht Jahrhunderte zurück und prägte die Besiedlung des Hochlandes.
Der Name setzt sich aus Quechua-Wörtern zusammen: 'qarwa' bezieht sich auf Blattwürmer und 'qucha' bedeutet See. Diese Bezeichnung zeigt die tiefe Verbindung der lokalen Bevölkerung zur Natur und zur Quechua-Sprache, die in dieser Region noch heute lebendig ist.
Das Gewässer ist über markierte Wanderwege in der Huayhuash-Bergkette erreichbar und erfordert angemessene Akklimatisierung an die Höhenlage sowie bergsteigerische Ausrüstung. Besucher sollten Zeit einplanen, um sich an die Luftverdünnung anzupassen, da plötzliche körperliche Belastung in dieser Höhe gefährlich sein kann.
Drei Bergspitzen bilden einen natürlichen Amphitheater rund um das Wasser und schaffen eine Talformation, die Teil eines größeren Wassersystems der Anden ist. Diese Beckenform konzentriert Wasser aus mehreren Bächen an einem Ort und macht das Gewässer zu einer wichtigen Sammelstelle in diesem Bergkomplex.
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