Huandoy, Berggipfel in der Cordillera Blanca, Peru
Huandoy ist ein Hochgebirgsgipfel in der Cordillera Blanca in der Region Ancash, Peru, mit vier Gipfeln, von denen der höchste den Nordgipfel bildet. Die Gipfel sind durch steile, felsige Grate miteinander verbunden und das ganze Jahr über mit Schnee und Eis bedeckt.
Die ersten dokumentierten Besteigungen fanden in den 1930er Jahren statt, als europäische Bergsteiger begannen, die Gipfel der Cordillera Blanca systematisch zu erkunden. In den folgenden Jahrzehnten wurden nach und nach neue Routen erschlossen, darunter einige der technisch anspruchsvollsten der gesamten Andenkette.
In den Quechua-sprechenden Gemeinden des Callejón de Huaylas gelten hohe Gipfel wie dieser als Apus, also als Berggeister mit schützender Kraft. Wer die Region bereist, kann beobachten, wie diese Vorstellung das Verhältnis der Menschen zu den Bergen bis heute prägt.
Die stabilsten Bedingungen für eine Besteigung herrschen von Mai bis September, wenn die Trockenzeit in den Anden anhält. Für alle Gipfeltouren ist eine umfangreiche Erfahrung im Hochgebirgs- und Eisklettern sowie eine vollständige Ausrüstung zwingend erforderlich.
Die Nordwand von Huandoy gilt als eine der schwierigsten Eiswände in ganz Südamerika und zieht nur eine kleine Zahl von Spezialisten an. Was viele nicht wissen: Huandoy hat tatsächlich vier Gipfel, obwohl in den meisten Beschreibungen nur drei erwähnt werden.
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