Chopicalqui, Berggipfel in der Cordillera Blanca, Peru
Chopicalqui ist ein Berggipfel in der Cordillera Blanca mit einer Höhe von 6.354 Metern und wird von steilen Granitflanken geprägt, die in Richtung des Südwestgrates erhebliche Eisformationen aufweisen. Die Route zum Gipfel erfordert technische Kletterfähigkeiten und führt durch komplexes Gelände mit Spalten und Eistürmen.
Der erste dokumentierte Aufstieg fand 1932 durch deutsche Bergsteiger H. Hoerlin, E. Schneider, P. Borchers und E. Hein statt, die den Südwestgrat hinauf gingen. Dieser Aufstieg markierte einen frühen Erfolg in der Erkundung der höchsten Gipfel der Cordillera Blanca während des Zeitalters der alpinen Expeditionen.
Der Name des Berges stammt aus der Huaylas-Quechua-Sprache und setzt sich aus 'Chawpi' (Mitte) und 'kallki' (Schlucht) zusammen, was das lokale indigene Erbe widerspiegelt. Diese sprachliche Verbindung zeigt, wie die andinen Völker die Landschaft wahrnahmen und benannten.
Alpinisten starten ihre Besteigung normalerweise von Huaraz aus und planen vier Tage für den Aufstieg zum Gipfel mit Camps auf verschiedenen Höhenstufen. Gute körperliche Vorbereitung und Erfahrung mit Hochalpensteigen sind wesentlich für einen sicheren und erfolgreichen Aufstieg.
Der Berg stellt Kletterer vor schwierige technische Herausforderungen, mit Passagen die Winkel von 75-80 Grad erreichen und erfordern, sichere Wege durch Eistürme und weitläufige Spaltenfelder zu finden. Diese Komplexität macht ihn zu einem Test für erfahrene Alpinisten, die an ihrer Eisklettertechnik arbeiten möchten.
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