Karakorum, Gebirgskette zwischen Pakistan, Indien und China
Der Karakoram ist ein Gebirgszug zwischen Pakistan, Indien und China, der sich über etwa 500 Kilometer erstreckt und fünf Gipfel über 8000 Meter Höhe umfasst, darunter den K2 mit 8611 Metern. Die Landschaft wird von steilen Felswänden, tiefen Schluchten und ausgedehnten Gletscherfeldern geprägt, die sich zwischen den Gipfeln ausbreiten.
Europäische Forschungsreisende erreichten diese Region ab den 1850er Jahren, was zu geologischen Studien und ersten Bergexpeditionen führte. In den folgenden Jahrzehnten versuchten Alpinisten immer wieder, die höchsten Gipfel zu besteigen, wobei viele dieser Versuche scheiterten oder mit großen Verlusten endeten.
In den Tälern leben Gemeinschaften, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben, mit Traditionen, die an die extremen Höhen angepasst sind. Reisende können Dörfer besuchen, in denen man noch lokale Sprachen hört und wo der Alltag vom Rhythmus der Jahreszeiten und der Berglandwirtschaft geprägt wird.
Die Straßenverbindung zwischen Pakistan und China führt bis auf knapp 4700 Meter Höhe und bietet Zugang zu Ausgangspunkten für Wanderungen und Basislager. Wer diese Gegend erkundet, sollte sich auf extreme Wetterwechsel, starke Winde und dünne Luft einstellen.
Diese Region beherbergt eine außergewöhnliche Konzentration von Gletschern außerhalb der Polargebiete, die sich über weite Flächen zwischen den Gipfeln erstrecken. Mehr als 60 Berge in diesem Gebiet überschreiten die Höhe von 6500 Metern, was eine seltene Dichte hoher Erhebungen darstellt.
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