Malden, Vulkaninsel in den Line Islands, Kiribati.
Malden Island ist eine vulkanische Insel in den Linieninseln von Kiribati mit flacher Lagune und felsigen Küsten. Die Insel erstreckt sich über etwa 39 Quadratkilometer und weist nur spärliche Vegetation auf.
Die Insel war Ort von drei britischen Atomtests im Jahr 1957 während der Operation Grapple, die dort eine Startbahn hinterließen. Diese Landebahn blieb bis 1979 einsatzfähig, bevor die militärische Nutzung auslief.
Reste von polynesischen Siedlungen zeigen sich über die Insel verteilt, mit alten Tempeln und Hausplattformen, die an Baustile aus Tonga erinnern. Diese archäologischen Fundstätten geben Einblick in die frühere Besiedlung durch pazifische Kulturen.
Die Insel lässt sich nur mit einem privaten Boot erreichen, da es keine regelmäßigen Verbindungen zu bewohnten Gebieten gibt. Besucher sollten sich auf extreme Abgeschiedenheit und lange Reisezeiten einstellen.
Die Lagune auf der Insel steht durch unterirdische Kanäle mit dem Ozean in Verbindung und schafft damit ein besonderes Salzwasser-Ökosystem im Inneren. Diese verborgenen Wasserwege ermöglichen einen konstanten Austausch zwischen der Lagune und dem offenen Meer.
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