Dickson Glacier, Gletscher im Torres del Paine Nationalpark, Chile
Der Dickson-Gletscher ist eine ausgedehnte Eismasse im südöstlichen Teil des Patagonischen Eisschildes, die sich über eine beträchtliche Fläche erstreckt. Das Tal unterhalb des Gletschers kann über verschiedene Wanderwege erreicht werden, die zu Zeltplätzen und zum Haupttrail führen.
Benannt wurde er 1897 vom schwedischen Forscher Otto Nordenskjöld nach Baron Oscar Dickson, dem Förderer seiner Patagonien-Expedition von 1895-1896. 1895 reichte eine Zunge über 4,5 km vom Cerro Cubo nach Süden, mit einer Süd front, die in den Dickson-See kalbte, und einer Nordfront, die mit dem Frías-Gletscher zusammenfloss. 1975 war er deutlich zurückgewichen und hinterließ eine Vegetationslinie an seinen Rändern; zwischen 2011 und den Folgejahren verlor er 2,5 bis 8 m Dicke pro Jahr.
Gletscher und See tragen den Namen von Baron Oscar Dickson, dem schwedischen Förderer, der Otto Nordenskjölds Expedition nach Patagonien und Feuerland 1895–1896 finanzierte; Nordenskjöld benannte das Eis 1897 nach ihm. Am Dickson-See vor der Südfront des Gletschers brechen die Eisberge ab, und durch das Tal führt die Nordroute des Parks zu den abgelegenen Bereichen.
Der westliche Teil des Gletschers liegt im chilenischen Nationalpark Torres del Paine, die östliche Zunge wurde nach dem Grenzabkommen Fitz Roy–Cerro Daudet von 1998 mit Argentinien geteilt. Der argentinische Sektor grenzt an den Nationalpark Los Glaciares, ohne zu ihm zu gehören. Der Zugang erfolgt von chilenischer Seite; das Eis speist den Dickson-See, an dem Kalbungen auftreten.
Benannt wurde der Gletscher 1897 vom schwedischen Forscher Otto Nordenskjöld nach Baron Oscar Dickson, dem Förderer seiner Patagonien- und Feuerlandexpedition von 1895-1896. Das Eis reicht bis zum Dickson-See hinab, an dessen Südrand Eisberge abbrechen.
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