Tyndall Glacier, Gletscher im Torres del Paine Nationalpark, Chile
Der Tyndall-Gletscher, auch Geikie-Gletscher genannt, ist einer der größten Gletscher des Südlichen Patagonischen Eisfelds im Nationalpark Torres del Paine in der chilenischen Region Magallanes. Seine Hauptkalbungsfront liegt im Geikie-See, und wie sein Nachbar, der Grey-Gletscher, hat er in den letzten Jahren deutlich an Länge verloren. Benannt ist er nach dem irischen Glaziologen John Tyndall.
Der Gletscher wurde nach John Tyndall benannt, einem britischen Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts, der wichtige Erkenntnisse über die Bewegung von Eismassen gewann. Sein Werk trug wesentlich dazu bei, wie Menschen die Dynamik von Gletschern verstehen.
Der Gletscher trägt zwei Namen: Tyndall nach dem irischen Glaziologen John Tyndall und Geike nach dem schottischen Geologen Archibald Geikie, dessen Name auch der See vor der Hauptfront trägt. Besucher sehen die Kalbungsfront vom Wasser des Geike-Sees aus, und das Eis wird oft mit dem benachbarten Grey-Gletscher verglichen, der ebenso zurückgewichen ist.
Der Tyndall-Gletscher liegt im Nationalpark Torres del Paine in der Region Magallanes; seine Hauptabbruchkante liegt am Geikie-See. Weder Straße noch markierter Weg führen dorthin; man sieht ihn von den Boots- und Wanderrouten des Parks aus, am besten im Südsommer.
Eine dunkle Linie verläuft entlang der Mittellinie des Gletschers, wo zwei Eisflüsse aufeinander treffen und Gestein und Schmutz vom Berg mitbringen. Dieses Merkmal zeigt deutlich, wie sich Eis aus verschiedenen Quellen bewegt und vereinigt.
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