Smyth Channel, Fjord in Patagonien, Chile
Der Smyth-Kanal ist eine lange Wasserstraße in Patagonien, die sich durch eine bergige Landschaft mit steilen Granitfelsen und tiefen Gewässern erstreckt. Der Kanal verbindet verschiedene Bereiche der südchilenischen Küste und bildet einen wichtigen Wasserkorridor in der Region Magallaes.
Der Kanal wurde 1829 von den britischen Seeleuten Skyring und Graves während ihrer Erkundungsfahrten in Südchile entdeckt und benannt. Sie nannten die Wasserstraße nach dem britischen Marineoffizier W.H. Smyth zu Ehren seiner Verdienste.
Die Kawésqar, ein indigenes Volk, lebten Jahrhunderte lang entlang dieser Gewässer und prägten eine maritime Kultur, die eng mit den rauen Bedingungen der patagonischen Küste verbunden war. Ihre Siedlungsspuren zeigen sich noch heute an verschiedenen Uferstellen des Kanals.
Schiffe, die den Kanal befahren, müssen auf starke Winde und Gezeitenströmungen achten, da die Bedingungen schnell wechseln können. Leuchtfeuer und Tonnen kennzeichnen sichere Fahrrinnen und helfen Bootsführern, die Route zu navigieren.
Der Kanal ist Zeugnis mehrerer Schiffswracks, darunter die SS Santa Leonor in der Shoal Pass und Reste historischer Dampfschiffe. Diese versunkenen Wracks erzählen Geschichten von gefährlichen Fahrten durch diese unberechenbare Seeroute.
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