Nationalpark Alacalufes, Nationalpark in der Provinz Última Esperanza, Chile.
Der Kawésqar-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Süden Patagoniens, das Regenwälder, Bergketten, Fjorde und mündungsreiche Meeresarme umfasst. Das Gebiet erstreckt sich über eine riesige Fläche und bietet eine Landschaft aus Wasser, Bergen und dichtem Wald.
Das Gebiet erhielt seinen Schutzstatus 1969 als Naturreservat und wurde 2019 offiziell zum Nationalpark erhoben. Diese jüngste Änderung würdigte die Bedeutung des Landes für die Erhaltung einer der letzten unberührten Regionen Südamerikas.
Der Park ist nach dem Kawésqar-Volk benannt, das als Kanufahrer diese Gewässer durchquerte und mit Booten durch die Fjorde navigierte. Die Gegend zeigt noch heute die Spuren ihrer Existenz und erinnert an eine Lebensweise, die eng mit dem Meer und den Kanälen verbunden war.
Das Gebiet erhält das ganze Jahr über reichlich Niederschlag und bleibt kalt; wetterfeste Ausrüstung ist notwendig. Der Zugang erfordert eine Genehmigung der zuständigen Behörden und gute Planung wegen der abgelegenen Lage.
Die Meereszone des Parks beherbergt ein Netzwerk von Wasserstraßen, in denen Buckelwale, Delfine und Seelöwen leben. Diese abgelegenen Gewässer bieten seltenen Lebensraum für marine Arten, die sonst nur schwer zu beobachten sind.
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