Termas de Copahue, Thermalkomplex am Andenpass in Neuquén, Argentinien.
Termas de Copahue ist ein Thermalbadekomplex in einem Bergpass der Anden auf 2012 Metern Höhe in Neuquén. Die Anlage verfügt über mehrere Lagunen mit mineralstoffreichen Gewässern, schwefelhaltigen Becken und vulkanischen Schlammquellen.
Indigene Bevölkerungen der Provinz Neuquén nutzen diese Thermalbäder schon seit Jahrhunderten, lange bevor moderne Einrichtungen entstanden. Die heutige Anlage entwickelte sich aus diesen traditionellen Badeplätzen zu einer zeitgenössischen Wärmequelle.
Die Thermalanlage verbindet traditionelle Heilpraktiken mit natürlichen Ressourcen, die von lokalen Gemeinschaften seit Generationen geschätzt werden. Besucher erleben hier eine Mischung aus indigenem Wissen und modernen Badepraktiken.
Die Zugänglichkeit ist auf November bis Mai beschränkt, da im Andenhochland schwere Winterbedingungen herrschen. Besucher sollten sich auf alpine Wetterbedingungen einstellen und warme Kleidung mitbringen, auch wenn die heißen Quellen unmittelbar verfügbar sind.
Die Straßen des Komplexes sind durch ein Geothermialesystem beheizt, das vulkanischen Dampf aus der nahe gelegenen Lagune Las Mellizas nutzt. Dieses innovative System zeigt, wie die natürliche Wärme des Ortes über die Badebereiche hinaus genutzt wird.
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