Pincheira brothers, Royalistische Guerillaführer im südlichen Chile und Argentinien
Die Pincheira-Brüder waren Anführer einer bewaffneten Gruppe, die aus Chilenen, Argentiniern und Indigenen bestand und über das Andeskordillera verteilt operierte. Ihre Operationsbasis befand sich unter anderem in der Cueva de los Pincheira, einem Bergorrt in den chilenischen Hochland.
Von 1818 bis 1832 widersetzten sich vier Brüder bewaffnet der neuen chilenischen Republik. Sie begannen, indem sie die spanische Kolonialherrschaft unterstützten, wechselten aber später zu bewaffneten Überfällen.
Ihre Taten prägten regionale Geschichten über Widerstand und Überleben und führten zu zahlreichen Darstellungen in Literatur, Fernsehen und lokalen Überlieferungen. Diese kulturelle Nachwirkung zeigt, wie ihre Aktivitäten bis heute in der regionalen Identität nachwirken.
Die Cueva de los Pincheira ist in den Berggebieten des Landes zu erreichen und erfordert eine Vorbereitung auf alpine Bedingungen. Besucher sollten bedenken, dass dieser Ort in einer abgelegenen, hochgelegenen Landschaft liegt, die Wanderausrüstung und Ortskenntnis verlangt.
Die Gruppe entwickelte strategische Bündnisse mit Mapuche-Stämmen, besonders den Boroanos, was ihnen ermöglichte, riesige Territorien zwischen Chile und Argentinien zu kontrollieren. Diese Allianzen zeigen, wie indigene und europäisch-stämmige Kämpfer zusammenarbeiteten, um ihre Unabhängigkeit zu bewahren.
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