Universidad Metropolitana de Ciencias de la Educació, Universität in Chile für Erziehungswissenschaften
Die Universität Metropolitana de Ciencias de la Educación ist eine öffentliche Hochschule in Santiago, die sich auf Lehrerausbildung, Forschung und Wissensvermittlung konzentriert. Der Campus in der Macul-Gegend erstreckt sich über ein großes Gebiet mit einer Mischung aus historischen und modernen Gebäuden, Klassenzimmern, Laboratorien und Bibliotheken mit Sammlungen aus dem 19. Jahrhundert.
Die Institution wurde 1889 als Instituto Pedagógico gegründet und war Pionier in der Lehrerausbildung in Chile. 1985 erhielt die Universität ihre Autonomie und wurde in ihre heutige Form umgewandelt, während sie weiterhin ihre Tradition der Lehrerausbildung und akademischen Unabhängigkeit bewahrte.
Die Universität spielte eine bedeutende Rolle in Chiles Bildungsgeschichte und Gesellschaft. Ihre Studierenden und Lehrenden waren in sozialen Bewegungen aktiv und prägten Bildungsreformen sowie kulturelle Entwicklungen des Landes.
Der Campus ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto erreichbar und befindet sich in Santiago. Besucher finden hier Führungen zur Geschichte und Architektur, sowie Möglichkeiten, die Kombination aus historischen Klassenzimmern und modernen Laboren zu erkunden.
Notabilitäten wie der spätere Nobelpreisträger Pablo Neruda studierten hier Französisch, und das Gebäude befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen großen Parks mit Bäumen und offenen Räumen. Die Universität wird auch als Universidad Parque genannt, da die Umgebung mit Natur und offenen Lernbereichen zum Studieren einlädt.
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