Putaendo, Gemeinde in Chile
Putaendo ist eine kleine Stadt in der Provinz San Felipe de Aconcagua, die sich um einen zentralen Platz (Plaza Prat) mit historischen Gebäuden gruppiert. Das Stadtzentrum besteht aus Straßen mit Lehmziegelhäusern, von denen einige aus dem 17. Jahrhundert stammen und farbig angestrichen sind.
Die Stadt wurde in der Kolonialzeit gegründet und ist heute Zeuge der Unabhängigkeitsbewegung Chiles - der Monolito del Combate Las Coimas markiert eine Schlacht von 1817 gegen spanische Truppen. Die historische Altstadt wurde 2002 unter Schutz gestellt, um die Kolonialarchitektur und die Geschichte der ländlichen Entwicklung zu bewahren.
Putaendo trägt seinen Namen aus der Mapuche-Sprache und bedeutet "Platz auf dem Berg". Die Stadt ist heute ein Ort, wo ländliche Traditionen im Alltag lebendig bleiben - man sieht Menschen, die sich auf den Plätzen treffen, traditionelle Handwerkstechniken in den alten Häusern und landwirtschaftliche Rhythmen, die das Leben bestimmen.
Der beste Ausgangspunkt ist die Plaza Prat im Zentrum, wo sich das Tourismusamt befindet und Mitarbeiter lokale Informationen und Wegweiser anbieten. Das Stadtzentrum ist zu Fuß leicht erreichbar, und es gibt mehrere Parks mit Einrichtungen wie Picknickbereiche und Wegen zum Spazieren.
An den Hügeln über der Stadt steht eine beeindruckende hölzerne Christusstatue (Cristo de Rinconada de Silva) aus dem Jahr 1935, die aus dem Holz eines gefällten Baumes geschnitzt wurde. Diese imposante Schnitzerei ist ein beliebtes Gebetsziel, besonders während der Karwoche, und bietet von oben einen Blick über die Stadt.
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