Sicuani, Stadt in Peru
Sicuani ist eine Stadt in der Provinz Canchis in der Region Cusco und liegt in etwa 3.548 Metern Höhe in den Anden. Die Stadt hat einen Hauptplatz mit einer alten Kathedrale aus dem späten 16. Jahrhundert, traditionelle Märkte und steinerne Bauwerke wie den Bogen des Pumacahua, die von ihrer langen Vergangenheit erzählen.
Die Stadt war Teil des Inkareichs, das die Kultur der Region für Jahrhunderte prägte. Im späten 18. Jahrhundert war Sicuani Schauplatz wichtiger Unabhängigkeitstreffen und erinnert an Mateo Pumacahua, einen Anführer, dessen Andenken in Form einer Statue auf dem Hauptplatz bewahrt wird.
Sicuani trägt den Namen aus der Quechua-Sprache seiner Bewohner, die bis heute neben Spanisch gesprochen wird. In den Straßen und auf dem Markt sehen Besucher eine Mischung aus handwerklichen Traditionen und alltäglichen Praktiken, die seit Jahrhunderten Teil des Andendaseins sind.
Die Stadt liegt hoch in den Bergen, daher sollten Besucher warme Kleidung mitbringen, besonders in den kälteren Monaten. Sie können die einfachen Märkte erkunden, in traditionelle Restaurants gehen und die Umgebung zu Fuß durchlaufen, ohne besondere Vorbereitung zu benötigen.
In der Nähe liegen die Wacas de Suyo, alte Felsformationen aus der Tiahuanaco-Kultur, die nach männlichen und weiblichen Formen benannt sind. Die natürlichen heißen Quellen von Uyurmiri mit ihrem mineralienreichen, gelblich gefärbten Wasser ziehen Besucher an, die nach Linderung für Gelenkschmerzen suchen.
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