Oxapampa, Bergstadt in der Region Pasco, Peru
Oxapampa ist eine Ortschaft im östlichen Teil der Region Pasco, umgeben von bewaldeten Berghängen und dichter Vegetation des Hochdschungels auf 1814 Metern Höhe. Die Siedlung erstreckt sich entlang sanfter Hügel, wo Holzhäuser und kleine landwirtschaftliche Flächen das Landschaftsbild prägen.
Kolonisten aus Deutschland und Österreich gründeten den Ort 1891, nachdem sie zuvor in der nahegelegenen Siedlung Pozuzo angekommen waren und neue Landstücke weiter südlich suchten. Die Verbindung zur Küstenregion blieb bis Mitte des 20. Jahrhunderts schwierig, was die Entwicklung der Gemeinde verlangsamte.
Die Architektur des Orts zeigt deutliche Einflüsse aus den österreichischen Alpen, die sich in den geschwungenen Holzbalkonen und steilen Giebeldächern der Häuser widerspiegeln. Bewohner pflegen ihre mitteleuropäischen Wurzeln durch traditionelle Handwerkskünste und die deutsche Sprache, die noch heute von mehreren Familien gesprochen wird.
Die meisten Besucher erreichen den Ort über eine gewundene Bergstraße von La Merced aus, die sich durch dichten Regenwald schlängelt und mehrere Stunden Fahrt erfordert. Das Klima bleibt das ganze Jahr über mild und feucht, weshalb leichte Regenbekleidung für die häufigen Schauer empfohlen wird.
Der Name leitet sich vom Quechua-Wort Uqshapampa ab, was Grasebene bedeutet und auf die offenen Weiden verweist, die die ersten Siedler vorfanden. Diese Bezeichnung steht im Gegensatz zur dichten Vegetation, die heute weite Teile der Umgebung bedeckt.
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