Territorio Nacional de Colonias, Verwaltungsgebiet im Norden Boliviens
Das Nationalgebiet der Kolonien war ein Verwaltungsbezirk im Norden Boliviens, der sich über mehrere Regionen erstreckte und für Siedlungsprojekte bestimmt war. Die Region umfasste unterschiedliche Landschaften, die zur Landverteilung und zum Aufbau neuer Gemeinden genutzt wurden.
Das Gebiet wurde am 8. März 1900 als Teil von Boliviens Verwaltungsreformen ins Leben gerufen und diente der systematischen Besiedlung neuer Landstriche. Es bestand bis zu seiner Auflösung im September 1938 und prägte die bevölkerungspolitische Entwicklung des Landes.
Das Territorium zog Siedler verschiedener Herkunft an, die unterschiedliche landwirtschaftliche Praktiken und Siedlungsmuster in den nördlichen Regionen Boliviens einführten.
Besucher dieser historischen Region sollten bedenken, dass es sich um ein ehemaliges Verwaltungsgebiet handelt, das heute Teil von regulären bolivianischen Provinzen ist. Die Landesschaft ist teilweise abgelegen und der Zugang kann je nach Jahreszeit erschwert sein.
Die Einrichtung des Territoriums markierte einen Wandel in Boliviens Ansatz zur Landverwaltung durch strukturierte Siedlungsprogramme in unterentwickelten Regionen.
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