Cumbe Mayo, Archäologische Stätte in Cajamarca, Peru.
Cumbe Mayo ist eine archäologische Stätte in den Anden mit einem antiken Wassersystem aus Kanälen, die in Vulkangestein gehauen wurden. Das Netzwerk erstreckt sich über große Entfernungen durch die Berglandschaft und zeigt die fortgeschrittenen Kenntnisse der Wasserbewirtschaftung.
Die Stätte stammt aus der frühen Epoche der andinen Zivilisationen und zeigt, wie Gesellschaften damals bereits komplexe technische Projekte verwirklichen konnten. Das Wassersystem steht als Beweis für die Ingenieurskunst aus dieser fernen Vergangenheit.
Die Petroglyphen an der Stätte zeigen Szenen aus dem alltäglichen Leben und religiösen Ritualen der antiken Andenbevölkerung. Sie vermitteln einen unmittelbaren Eindruck davon, was den Menschen damals wichtig war und wie sie ihre Welt verstanden.
Der Ort liegt hoch in den Bergen und erfordert Zeit, um sich an die Höhe und das Klima zu gewöhnen. Besucher sollten passende Kleidung für wechselhafte Bergwetterbedingungen mitbringen und sich auf unterschiedliches Terrain vorbereiten.
Eine natürliche Felsformation an der Stätte ähnelt in ihrer Form einem menschlichen Gesicht und hat eine religiöse Bedeutung gehabt. Neben dieser Gestalt führen Steinstufen zu einer heiligen Kammer, die Besuchern noch heute zugänglich ist.
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