Sucre House, Kolonialmuseum im historischen Zentrum, Ecuador.
Das Sucre-Haus ist ein Kolonialgebäude im historischen Zentrum von Quito, das ursprüngliche Möbel, Waffen, Militärausrüstung und persönliche Gegenstände eines Nationalhelden und seiner Ehefrau zeigt. Die Sammlung verteilt sich über zwei Stockwerke und bietet einen Blick auf das Leben wohlhabender Familien der Unabhängigkeitszeit.
Das Gebäude wurde 1714 errichtet und erlangte Bedeutung, als ein Anführer der Unabhängigkeitsbewegung sich dort mit seiner Frau niederließ. Das Haus wurde damit zum Symbol der Familie, die das junge Ecuador geprägt hat.
Das Haus zeigt Möbel und Gegenstände aus der Zeit der ecuadorianischen Unabhängigkeit, die den Alltag der damaligen Führungspersönlichkeiten widerspiegeln. Die Räume vermitteln einen Einblick in das Leben dieser wichtigen Figuren der Nationalgeschichte.
Das Museum befindet sich in einer historischen Gasse und ist leicht zu Fuß zu erreichen, wenn man durch die Altstadt von Quito spaziert. Die beiden Etagen sind überschaubar gestaltet, sodass ein Besuch nicht viel Zeit in Anspruch nimmt.
Das Erdgeschoss ist dem militärischen Leben des Hausherren gewidmet und zeigt Waffen und Uniformen aus seiner Zeit als Feldheer. Das Obergeschoss bewahrt hingegen die privaten Wohnräume mit originalen Möbeln, die zeigen, wie Familie und Alltag aussahen.
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