Ilaló, Erloschener Vulkan in der Provinz Pichincha, Ecuador
Ilaló ist ein erloschener Vulkan in der Provinz Pichincha zwischen dem Valle de Los Chillos und dem Valle de Tumbaco. Der Berg erhebt sich auf 3.169 Meter über dem Meeresspiegel und wird von mehreren Wanderwegen durchzogen, die auf den Gipfel führen.
Der Vulkan hatte seine letzte Eruption vor etwa 1,6 Millionen Jahren und prägte damit die Landschaft der Region. Diese alte vulkanische Aktivität hat auch Thermalquellen und heiße Quellen in der Umgebung hinterlassen.
Der Berg ist für die lokale Bevölkerung ein wichtiger Teil der Landschaft und wird heute noch von Bauern bewirtschaftet, die ihre Tiere auf den Hängen grasen lassen. Diese menschliche Nutzung prägt das Erscheinungsbild der Wege und zeigt, wie die Menschen hier seit langem mit dem Gelände leben.
Von der Innenstadt von Quito aus erreicht man den Berg mit dem Bus in etwa 45 Minuten zu den Orten El Tingo oder Tumbaco. Die Wanderwege sind offen zugänglich, aber Besucher sollten sich auf unterschiedliche Höhen und Vegetationsdichte vorbereiten.
Der nördliche Kamm führt durch dichte Vegetation und ist mit einem Gipfelkreuz gekennzeichnet, aber der eigentliche höchste Punkt liegt noch weitere 40 Minuten durch den Wald entfernt. Diese versteckte Lage des Gipfels macht ihn zu einem interessanten Ziel für diejenigen, die die gesamte Route erkunden möchten.
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