Aeropuerto Internacional Mariscal Sucre, internationaler Verkehrsflughafen der ecuadorianischen Hauptstadt Quito, eröffnet 1960
Der alte Mariscal Sucre Flughafen war Quitos Hauptverkehrsknotenpunkt für über 50 Jahre, von 1960 bis 2013 im nördlichen Stadtgebiet gelegen und eng von Wohnvierteln umgeben. Das Gelände umfasste ein zweistöckiges Terminalgebäude mit zwei Ebenen: unten Abflugbereich mit Wartebereichen und Restaurants, oben Büros für Fluggesellschaften, dazu Asphaltpisten, zehn Flugsteige und Wartungsbereiche.
Der Flughafen wurde 1960 eröffnet und war nach einem venezolanischen Unabhängigkeitshelden benannt, was Ecuadors wachsende Verbindung zur Welt symbolisierte. Nach mehreren Unfällen durch die hohe Lage und Platzbegrenzungen in dem dicht besiedelten Gebiet beschloss die Stadt, 2013 einen neuen Flughafen außerhalb Quitoszu bauen.
Der Flughafen war nach Antonio José de Sucre benannt, einem Unabhängigkeitshelden aus Venezuela, was seine Bedeutung für Ecuadors nationale Identität widerspiegelt. Die Anlage war eng mit den umliegenden Wohnvierteln verbunden und prägte das tägliche Leben der Anwohner durch ihre Präsenz und Aktivität.
Das Gelände ist heute ein großer öffentlicher Park namens Parque Bicentenario, der kostenlos zugänglich ist und zum Spaziergang, Entspannen und für Freizeitaktivitäten einlädt. Die Überreste der alten Start- und Landebahnen sind noch sichtbar und machen es möglich, die Geschichte des Ortes beim Erkunden zu erfassen.
Das Gelände liegt auf etwa 2.800 Metern Höhe, was es zu einem der höchsten internationalen Flughäfen machte und Piloten besondere Fähigkeiten abverlangte. Die extreme Höhenlage prägte den Betrieb und machte Landungen und Starts zu einer technisch anspruchsvollen Aufgabe, die Quito in der Luftfahrtgeschichte einzigartig machte.
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