Calderón, Gemeinde und Verwaltungsbezirk im Metropolitandistrikt Quito, Ecuador
Calderón ist eine Gemeinde und ländliche Ortschaft nordöstlich von Quito, die sich entlang des Ecuadorianischen Highways 35 erstreckt. Der Ort fungiert als Verwaltungszentrum innerhalb der Provinz Pichincha und bewahrt landwirtschaftliche Strukturen auf.
Die Gemeinde entstand als kleine Siedlung an einem Straßenabschnitt und wuchs über die Zeit zu einer verwaltungstechnischen Ortschaft heran. Sie bewahrt bis heute die Verbindung zu historischen Handwerkstraditionen, die in der Region verankert sind.
Lokale Handwerker stellen dekorative Marzipanfiguren her, kleine Kunstwerke aus Mandelpaste, die regionale Traditionen und kunsthandwerkliche Fertigkeiten widerspiegeln. Diese Figuren sind besonders zu Allerseelen beliebt und werden als Gaben für Verstorbene verwendet.
Die Gemeinde liegt leicht zugänglich an der Hauptstraße 35, die sie mit anderen Teilen der Provinz verbindet. Besucher finden hier lokale Handwerksbetriebe und Verwaltungsservices, die von der Autonomen Dezentralisierten Regierung verwaltet werden.
Der Friedhof der Gemeinde zieht zu Allerseelen viele Besucher an, die dort Andine Trauerbräuche praktizieren. Diese Tradition zieht Menschen aus der gesamten Region an, die ihre Verstorbenen auf kulturell bedeutungsvolle Weise ehren.
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