Südgeorgien, Abgelegene Insel im Südatlantik, Britisches Territorium.
South Georgia ist eine abgelegene Insel im Südatlantik, die zum britischen Überseegebiet gehört und sich über mehr als hundert Kilometer erstreckt. Hohe Berge prägen die Landschaft, wobei der Mount Paget mit knapp dreitausend Metern der höchste Gipfel ist.
Kapitän James Cook erreichte die Küste im Jahr 1775 während seiner Expedition mit der HMS Resolution und beanspruchte das Gebiet für die britische Krone. Die Benennung erfolgte zu Ehren von König Georg dem Dritten, unter dessen Herrschaft die Entdeckung stattfand.
Das Walfangmuseum befindet sich in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude an der Nordküste und zeigt Ausstellungsstücke aus der Zeit der kommerziellen Jagd. Besucher sehen dort Werkzeuge, Fotografien und Dokumente, die das Leben der Arbeiter und die Verarbeitung der Wale dokumentieren.
Die Nordküste bietet mehrere Buchten und Fjorde, die als natürliche Häfen dienen und das Anlanden erleichtern. King Edward Point ist die Hauptsiedlung und der Ausgangspunkt für viele Besucher, die das Gebiet erkunden möchten.
Ein Projekt zur Entfernung eingeschleppter Ratten wurde 2018 erfolgreich abgeschlossen und schützt nun einheimische Vogelarten wie den South Georgia Pipit. Diese Aktion war eine der größten Kampagnen ihrer Art weltweit und verbesserte die Brutbedingungen für zahlreiche Seevögel erheblich.
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