Sierras de Ambargasta, Gebirgskette in Santiago del Estero, Argentinien.
Die Sierras de Ambargasta sind ein Gebirgszug im Zentrum-Norden Argentiniens, im Süden der Provinz Santiago del Estero und im Norden der Provinz Córdoba. Sie gehören zu den nördlichen Sierras Pampeanas und erheben sich aus der weiten, schluffig-lössigen, stellenweise salzhaltigen Ebene der Chacopampa, mit einer maximalen Höhe von etwa 500 Metern über dem Meeresspiegel. Der Zug besteht aus niedrigen Kämmen rosafarbener Granitoide mit wenig Biotit; sein höchster Punkt im Teil von Santiago del Estero ist der Cerro Negro mit 500 Metern.
1997 schuf das Provinzgesetz Nr. 6381 von Santiago del Estero, im Rahmen des Gesetzes Nr. 5787, die Reserva Provincial de Uso Múltiple Sierras de Ambargasta. Der Schutzstatus ist weitgehend nominell: Das Gebiet hat eine verworrene Katastersituation, und zahlreiche Familien bewohnen seit der Vizekönigszeit den größten Teil des Schutzgebiets. Diese Bewohner fällten Nutzholzarten und halten Ziegen, die auf Bäume klettern und Felsvorsprünge erreichen.
Der Name Ambargasta stammt von den Salinas de Ambargasta, den Salzpfannen westlich des Höhenzugs. Seit der Vizekönigszeit leben Familien im Schutzgebiet; ihre Ziegen erklimmen Bäume und Felsvorsprünge, um zu fressen, und Wild wird als Nahrung oder gegen Raubtiere der Herden gejagt.
Das Gebiet hat ein kontinentales subtropisches Klima mit einer trockenen Zeit von Mai bis Oktober und einer feuchteren Phase von November bis April. Besucher sollten sich auf große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht vorbereiten und je nach Jahreszeit entsprechend packen.
Die Berge bestehen aus rosafarbenen Granitoiden mit geringem Biotitgehalt, die während eines magmatischen Bogens in der Frühen Paläozoikum-Zeit entstanden. Diese geologische Zusammensetzung ist relativ selten und macht die Gegend für Naturwissenschaftler und geologisch Interessierte besonders attraktiv.
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