Rio Iguaçu, Flusssystem zwischen Serra do Mar und Paraná-Fluss in Brasilien und Argentinien.
Der Iguazu ist ein großer Fluss in Südamerika, der sich über etwa 1.300 Kilometer erstreckt und die Grenze zwischen Brasilien und Argentinien bildet. Er fließt schließlich in den Paraná-Fluss und prägt damit die Geographie der gesamten Region.
Der Fluss wurde von europäischen Entdeckern im Laufe der Kolonialzeit erforscht, nachdem es dort längst indigene Siedlungen gab. Seine Wasserkraft wurde später zur Grundlage für große Staudämme, die die wirtschaftliche Entwicklung der Region prägten.
Der Fluss ist für die indigenen Guaraní ein heiliger Ort, und sein Name stammt aus ihrer Sprache. Die lokalen Gemeinschaften beziehen ihre Identität und ihre wirtschaftlichen Aktivitäten bis heute eng an dieses Gewässer.
Am besten besuchst du die Region während der Trockenzeit, wenn die Wassermenge kontrollierbar ist und die Sicht besser bleibt. Mehrere Staudämme entlang des Flusses bieten Aussichtspunkte, aber die meisten Zufahrtsstraßen sind auf einer Seite konzentriert.
Das Wasser des Flusses hat eine rötlich-braune Färbung, die deutlich sichtbar wird, wenn es in die klareren Gewässer des Paraná fließt. Diese Färbung entsteht durch Mineralien und organische Stoffe, die flussaufwärts aus dem Boden aufgewirbelt werden.
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