Süden, Geografische Region in Brasilien
Die Südregion bildet den südlichsten Teil Brasiliens und umfasst drei Bundesstaaten: Paraná, Santa Catarina und Rio Grande do Sul. Das Gebiet erstreckt sich über etwa 577000 Quadratkilometer und grenzt an Argentinien, Paraguay und Uruguay.
Die ersten dauerhaften europäischen Siedlungen entstanden Mitte des 17. Jahrhunderts, als portugiesische Kolonisten Küstenstädte gründeten. Spätere Einwanderungswellen im 19. Jahrhundert brachten Deutsche, Italiener und Polen in das Landesinnere und prägten die heutige Bevölkerungsstruktur.
Die Gemeinden pflegen europäische Traditionen in Festen, Speisen und Architektur, die stark durch Einwanderer aus Deutschland und Italien geprägt wurden. An Wochenenden füllen sich Weingüter und Kolonialstädte mit Familien, die lokale Spezialitäten genießen und in Mundart miteinander sprechen.
Die Alphabetisierungsrate liegt bei etwa 95 Prozent, was die Orientierung und den Umgang mit Beschilderung erleichtert. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, mit asphaltierten Straßen und regelmäßigen Verbindungen zwischen den Städten.
Schnee fällt hier in den Wintermonaten, besonders in den höher gelegenen Gegenden, was für tropische Verhältnisse ungewöhnlich ist. Manche Orte erleben mehrere Schneefälle pro Jahr, und Einheimische bereiten sich mit Heizungen und warmer Kleidung vor.
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