Kimsa Chata, Berggipfel in der Provinz Ingavi, Bolivien
Kimsa Chata ist ein Bergipfel in der Chilla-Kimsa-Chata-Bergkette, etwa 15 Kilometer südöstlich des Wiñaymarka-Teils des Titicaca-Sees gelegen. Der Gipfel erhebt sich auf 4.735 Meter und wird von umliegenden Gipfeln wie Nasa Puqi im Norden und Chuqi Ch'iwani im Süden begrenzt.
Der Berg war seit vorkolumbianischer Zeit ein zentraler Ort für indigene Zeremonien und lag in unmittelbarer Nähe der antiken Tiwanaku-Zivilisation. Die Region behielt ihre religiöse Bedeutung für die lokalen Gemeinschaften über Jahrhunderte hinweg bei.
Der Name Kimsa Chata stammt aus den Aymara- und Quechua-Sprachen und bedeutet "drei Berge", was das indigene sprachliche Erbe der Region widerspiegelt. Diese Bezeichnung wird von Einheimischen verwendet, um die charakteristische Form des Berggipfels zu beschreiben.
Besucher benötigen angemessene Ausrüstung für große Höhen und müssen sich vor dem Aufstieg akklimatisieren, da der Sauerstoffgehalt in 4.735 Metern deutlich abnimmt. Es ist ratsam, mit einem erfahrenen Führer zu gehen und mehrere Tage für Akklimatisierung einzuplanen.
Der Berg wird durch das Wakira-Flusstal durchquert, das eine geografische Achse zwischen den benachbarten Gipfeln bildet. Dieses Flusssystem verbindet die Anden-Region mit dem größeren Wassersystem des Titicaca-Sees.
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