Chilla-Kimsa Chata mountain range, Gebirgskette im Departamento La Paz, Bolivien.
Die Chilla-Kimsa Chata Bergkette erstreckt sich entlang des Andensystems mit mehreren Gipfeln, wobei Laqaya mit etwa 4.800 Metern der höchste ist. Die Formation zeigt unterschiedliche Gesteinstypen und verschiedene Geländeformationen, die sich je nach Höhenlage verändern.
Die Bergkette liegt in der Nähe der vorkolumbianischen Stadt Tiwanaku, einem wichtigen Zentrum alter Zivilisationen in der Region. Die Nähe zu diesem archäologischen Ort zeigt, wie Bergregionen seit alter Zeit Teil der menschlichen Besiedlung waren.
Der Name stammt aus Aymara und Quechua und bedeutet "drei Berge", was das indigene Erbe der umliegenden Gemeinden widerspiegelt. Diese Bezeichnung zeigt, wie die lokale Bevölkerung die Landschaft seit Generationen wahrnimmt und benennt.
Lokale Führer kennen die verschiedenen Routen durch die unterschiedlichen Geländetypen und können den Weg sicher zeigen. Es gibt mehrere Zugangspunkte von nahegelegenen Gemeinden, sodass Besucher je nach Fähigkeit und Zeit einen geeigneten Einstiegspunkt wählen können.
Der Wakira-Fluss fließt durch das Tal zwischen der Chilla-Kimsa Chata und der parallel verlaufenden Taraco-Kette und schafft dabei eigene geografische Formationen. Dieses Flusssystem ist weniger bekannt, bietet aber eine besondere Perspektive auf die Topografie der Region.
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