Departamento Beni, Verwaltungsbezirk im Nordosten Boliviens.
Beni ist ein Verwaltungsgebiet im nordöstlichen Teil von Bolivien, das sich über ausgedehnte Tieflandebenen mit dichtem Regenwald erstreckt. Die Landschaft wird von Flüssen durchzogen, die sich durch weite, oft überflutete Flächen schlängeln und Zugang zu abgelegenen Siedlungen ermöglichen.
Ein Dekret vom 18. November 1842 schuf diese Verwaltungseinheit unter General José Ballivián. Zuvor wurden die Ebenen von Missionaren und kleinen Handelsposten erschlossen, die Kontakt zu den dort ansässigen Gemeinschaften suchten.
Die hier lebenden Völker pflegen Musiktraditionen mit Bambusflöten und Trommeln, die bei lokalen Festen zu hören sind. Handwerkskunst aus Palmfasern findet sich auf Märkten in den größeren Ortschaften entlang der Flussläufe.
Reisen zwischen Ortschaften erfolgen oft per Flugzeug oder Boot, da Straßen in der Regenzeit unpassierbar werden. Trinidad dient als Knotenpunkt für Verbindungen in andere Landesteile und sollte als Ausgangspunkt eingeplant werden.
Archäologen entdeckten riesige Erdhügel in der Ebene, die Jahrhunderte alte Siedlungsstrukturen zeigen. Diese Erhebungen dienten als Wohnflächen und Schutz vor Überschwemmungen in Zeiten hoher Wasserstände.
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