Porto Velho, Hauptstadt in Rondônia, Brasilien
Porto Velho ist eine Hauptstadt im Bundesstaat Rondônia in Brasilien, die sich entlang des östlichen Ufers des Madeira-Flusses erstreckt. Die Stadt dehnt sich über ein weitläufiges Gebiet im westlichen Teil des Landes aus und liegt auf einer Höhe von 122 Metern.
Die Stadt entstand 1914 während des Kautschukbooms im Amazonasgebiet als Ausgangspunkt für den Bau der Madeira-Mamoré-Eisenbahn. Diese Bahnlinie sollte Brasilien mit Bolivien verbinden und den Handel zwischen beiden Ländern erleichtern.
Der Name bezieht sich auf einen alten Hafen, der einst als Anlaufpunkt für Dampfschiffe diente, die entlang des Flusses fuhren. Heute verbindet die Stadt brasilianische und bolivianische Einflüsse, die sich in lokalen Märkten und im alltäglichen Handel zeigen.
Die Stadt ist per Straße mit Manaus, Rio Branco und São Paulo verbunden, während der Flughafen Verbindungen innerhalb der Amazonasregion anbietet. Die meisten Besorgungen und Dienstleistungen konzentrieren sich im zentralen Bereich entlang der Hauptstraßen nahe dem Fluss.
Die Stadt gilt als Gewinnungspunkt für Kassiterit und Gold aus dem Madeira-Fluss, was zur regionalen Bergbauindustrie beiträgt. Einige Abschnitte des Flussufers zeigen noch Spuren der alten Eisenbahninfrastruktur aus der Gründungszeit.
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