Ngamisee, Endorheischer See im nördlichen Botswana.
Lake Ngami ist ein großes Gewässer im Nordwesten Botsuanas, das seine Wasserversorgung hauptsächlich vom Okavango-Fluss durch saisonale Überschwemmungen erhält. Das Seebecken liegt am Rand eines der größten Sumpfgebiete der Region und kann seine Größe je nach Wasserpegel deutlich verändern.
Der See wurde erstmals 1849 von dem Entdecker David Livingstone dokumentiert, der seine damalige Ausdehnung aufzeichnete. Seitdem hat sich das Gewässer durch natürliche Umweltveränderungen und Schwankungen der Wasserzufuhr erheblich verändert.
Der See ist seit langem ein wichtiger Ort für die Menschen in der Gegend, die dort fischen und ihre Gemeinden versorgen. Das Wasser und die Uferbereiche spielen eine Rolle im alltäglichen Leben der lokalen Bevölkerung.
Die beste Zeit zum Besuch ist während der Trockenzeit, wenn die Wege trockener und befahrbarer sind. Vieles hängt vom Wasserpegel ab - ein sachkundiger Führer vor Ort kann zeitgemäße Informationen geben.
Während Trockenperioden können Fische wie Barben im Schlamm überdauern und warten auf die Rückkehr des Wassers. Diese Überlebensstrategie zeigt, wie das Leben sich an die extremen Bedingungen des Sees angepasst hat.
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