Manyara, Verwaltungsregion im Norden Tansanias
Manyara ist eine administrative Region im nördlichen Tansania mit abwechslungsreicher Landschaft, die Seen, Berge, Savannen und Wälder umfasst. Das Gebiet erstreckt sich über das Große Afrikanische Grabenbruchsystem und verbindet verschiedene geografische Zonen miteinander.
Die Region entstand 2002, als die damalige Arusha-Region aufgeteilt wurde und Manyara als eigenständiges Verwaltungsgebiet mit Babati als Hauptstadt gegründet wurde. Diese Verwaltungsreform ermöglichte es, die verschiedenen Gemeinden besser zu verwalten und ihre lokalen Bedürfnisse gezielter zu adressieren.
Die Region beherbergt mehrere ethnische Gruppen wie Irakw, Assa, Gorowa, Mbugwe, Datooga, Maasai und Barabaig, die ihre Traditionen in Alltag und Festen bewahren. Man sieht diese kulturellen Unterschiede in der Art, wie die Menschen leben, bauen und ihre Märkte gestalten.
Die Region ist über befestigte Straßen mit größeren Städten verbunden, die Fahrtdistanzen betragen etwa 160 Kilometer nach Arusha, 150 Kilometer nach Singida und 250 Kilometer nach Dodoma. Besucher sollten ausreichend Zeit für Fahrten einplanen, da die Straßen kurvenreich sind und die Fahrt bei ungünstigen Wetterbedingungen länger dauern kann.
Das Gebiet beherbergt Tansanias einzigen Tanzanit-Abbau in den Mirerani-Hügeln des Distrikts Simanjiro, wo dieser seltene blaue Edelstein gewonnen wird. Dieser Stein wird weltweit gehandelt und gilt als einer der wertvollsten Diamantenbeschaffungsgebiete auf dem afrikanischen Kontinent.
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