Papua Barat, Provinzielle Verwaltungseinheit im östlichen Indonesien
West Papua ist eine Provinz im Osten Indonesiens, die den westlichen Teil von Neuguinea und vorgelagerte Inselgruppen umfasst. Das Gelände reicht von Küstenstreifen über dichten Regenwald bis zu mehreren Bergketten im Inland, die sich über weite Flächen erstrecken.
Die Niederlande beanspruchten die Region im frühen 19. Jahrhundert und errichteten erste Siedlungen an mehreren Küstenorten. Die Provinz wurde 1999 offiziell von der größeren Verwaltungseinheit Papua abgespalten und erhielt ihren heutigen Namen 2007.
Die Ortsnamen in der Provinz stammen meist aus den Sprachen der Papua-Gruppen, die seit Jahrtausenden in den Bergregionen und entlang der Küste siedeln. Lokale Märkte zeigen noch heute Handwerk aus Rindenstoffen und Holzschnitzereien, die nach überlieferten Techniken gefertigt werden.
Die meisten größeren Orte liegen an der Küste oder an Flussläufen, während das Innere weitgehend unerschlossen bleibt und oft nur zu Fuß oder per Kleinflugzeug erreichbar ist. Wer in abgelegene Gebiete reist, sollte wetterbedingte Verzögerungen und begrenzte Versorgungsmöglichkeiten einplanen.
Teile der Provinz liegen in einer Region, die Ornithologen wegen ihrer zahlreichen Paradiesvogel-Arten kennen, die nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen. Mehrere dieser Vogelarten führen aufwendige Balztänze in den Baumkronen auf, die Besucher bei geführten Wanderungen beobachten können.
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