Malte-Brun, Alpengipfel in den Südalpen, Neuseeland.
Malte-Brun ist ein Berggipfel in den Southern Alps Neuseelands, der zwischen dem Tasman- und dem Murchison-Gletscher liegt und auf 3.199 Meter ansteigt. Seine Flanken bestehen aus auffälligem rotem Sandstein, mehreren ausgeprägten Graten und schmalen Übergängen, die technisches Klettern erfordern.
Der Gipfel wurde nach dem französischen Geografen Victor Adolphe Malte-Brun benannt und 1894 erstmals bestiegen. Der Name spiegelt die Bedeutung geographischer Erkundungen in dieser Region während des 19. Jahrhunderts wider.
Bergsteiger aus verschiedenen Ländern wählen Malte-Brun wegen seiner technisch anspruchsvollen Routen und der roten Sandsteinwände, die dem Gipfel ein ungewöhnliches Aussehen verleihen. Das West Ridge ist die bekannteste Route und zieht erfahrene Kletterer an, die einen langen und abwechslungsreichen Aufstieg suchen.
Die stabilsten Verhältnisse herrschen zwischen Dezember und April, weshalb dies die bevorzugte Saison für Besteigungsversuche ist. Ausgehend von den Basislagern in der Umgebung muss man mit mehrstündigen Aufstiegen rechnen, weshalb fortgeschrittene Ausrüstung und Erfahrung im Hochgebirge unbedingt erforderlich sind.
Auf dem Westgrat gibt es einen Abschnitt namens Cheval, an dem Kletterer rittlings auf einem scharfen Felsrücken balancieren müssen. Dieser Moment bleibt den meisten Bergsteigern, die diese Route begehen, im Gedächtnis, da er Konzentration und Gleichgewicht in einem ungewöhnlichen Körperumfeld erfordert.
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