Candelaria-Höhlen, Höhlensystem und Nationalpark in Raxruha, Guatemala.
Die Candelaria-Höhlen bilden ein ausgedehntes Netzwerk von Hohlräumen in Kalksteinbergen mit mehreren großen Kammern. Das System wird durch einen unterirdischen Fluss durchzogen, der verschiedene Höhlenbereiche miteinander verbindet.
Die Höhlen wurden 1974 von einem französischen Forscher entdeckt, was zur wissenschaftlichen Anerkennung des Ortes führte. Die guatemaltekische Regierung schützte das Gebiet später als Nationalpark.
Die Q'eqchi-Gemeinden betrachten diese Höhlen als heilige Orte, die in ihren traditionellen Überzeugungen mit der Unterwelt verbunden sind. Dieses Verständnis prägt bis heute, wie die Menschen die Höhlen nutzen und schützen.
Die Höhlen sind von mehreren Haupteingängen erreichbar, die von lokalen Q'eqchi-Gruppen verwaltet werden. Die ansässigen Gemeinschaften bieten Führungen und stellen Ausrüstung zur Verfügung, um das Netzwerk sicher zu erkunden.
Ein unterirdischer Fluss ermöglicht es Besuchern, Teile der Höhlen mit Schlauchbooten zu durchqueren. Diese ungewöhnliche Erkundungsmöglichkeit macht den Ort unter Abenteurern besonders beliebt.
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