Gran Vaupés, Ehemaliges Verwaltungsgebiet im Südosten Kolumbiens.
Die Comisaría del Vaupés war ein Verwaltungsgebiet im Südosten Kolumbiens, das sich über etwa 180 Tausend Quadratkilometer dichter Amazonas-Regenwald erstreckte. Das Gebiet reichte vom Caquetá bis zur brasilianischen Grenze und lag in einer der abgelegensten Regionen des Landes.
Das Gebiet entstand 1910 durch das Dekret 1131 und wurde später mehrfach aufgeteilt, wobei Guainía 1963 und Guaviare 1977 davon abgetrennt wurden. Diese Veränderungen veränderten die Grenzen und den Umfang des Verwaltungsgebiets erheblich.
Die indigenen Gemeinschaften bildeten die Mehrheit der Bevölkerung und behielten ihre traditionelle Lebensweise entlang der Flüsse bei.
Der Zugang zu diesem Gebiet war immer schwierig, da es keine Straßenverbindungen zu anderen Teilen Kolumbiens gab und Menschen sich hauptsächlich auf Flüsse und kleine Flugplätze verließen. Die geografische Isolation prägte das gesamte Leben im Gebiet.
Die Hauptstadt des Gebiets zog 1963 von Calamar nach Mitú um, was ein wichtiger Moment in der politischen und verwaltungstechnischen Neuausrichtung war. Dieser Umzug spiegelte den wachsenden Schwerpunkt auf die tiefere Amazonasregion wider.
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