Tolima State, Souveräner Staat im Zentrum Kolumbiens
Tolima State war ein Territorium in Zentralkolumbien, das sich vom Magdalena-Fluss bis zur Zentralkordillere erstreckte und Städte wie Ibagué sowie zahlreiche Gemeinden in unterschiedlichen Höhenlagen umfasste. Die Region gliederte sich in verschiedene geografische und administrative Zonen mit unterschiedlichen klimatischen Bedingungen.
General Tomás Cipriano de Mosquera gründete dieses Staatsgebilde am 12. Juli 1861 und trennte es dabei von Cundinamarca ab, während sich das Land in einem Bürgerkrieg befand. Im Jahr 1869 wurde das Territorium verwaltungstechnisch in drei Teile aufgeteilt.
Die indigenen Völker der Pijao und Panche hatten in verschiedenen Regionen Fuß gefasst und pflegten ihre Lebensweisen, lange bevor europäische Siedler ankamen. Diese Gemeinschaften hinterließen Spuren in der lokalen Identität und den Bräuchen, die noch heute in der Region erkennbar sind.
Wenn man diese Region besucht, sollte man mit unterschiedlichen Höhenlagen und Klimazonen rechnen, die von Flussebenen bis zu Bergregionen reichen. Ein Reisender kann verschiedene Landschaften durchqueren, sollte sich aber auf wechselnde Wetterbedingungen einstellen.
Diese Staatsgebilde existierte als souveräne Einheit innerhalb der Vereinigten Staaten von Kolumbien und behielt diesen Status bis 1886. Als dann eine neue nationale Verfassung verabschiedet wurde, wurde es in ein Departement umgewandelt, das heute noch Teil Kolumbiens ist.
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