Cocora Valley, Gebirgstal im Departamento Quindío, Kolumbien
Cocora Valley ist ein Bergtal im Departement Quindío, das sich zwischen 1.800 und 2.200 Metern Höhe erstreckt und für seine riesigen Wachspalmen bekannt ist, die über 50 Meter hoch werden. Das Tal beeindruckt durch dicht beieinander stehende Palmen, steile grüne Hänge und enge Wanderwege, die sich durch diese natürliche Formation winden.
Das Tal wurde nach der Prinzessin Cocora des Quimbaya-Volkes benannt, deren Name in ihrer Sprache 'Wasserstern' bedeutete. Diese Benennung verbindet die Region bis heute mit der präkolumbischen Geschichte der Anden.
Das Tal ist Teil der kolumbianischen Kaffeekulturlandschaft, wo Bauern seit Generationen Kaffee in den Bergen anbauen. Diese Anbaumethoden prägen bis heute das Aussehen der Landschaft und das Leben der Menschen vor Ort.
Das Tal ist leicht von Salento aus erreichbar und wird regelmäßig von lokalen Fahrern mit speziellen Geländewagen angesteuert. Es ist möglich, zu Fuß zu gehen und die Umgebung in eigenem Tempo zu erkunden, wobei man auf markierten Pfaden bleiben sollte.
Das Tal beherbergt die größte Konzentration von Wachspalmen Kolumbiens und diese Baumart wurde 1985 zum nationalen Baum erklärt. Der Bestand wurde danach unter Schutz gestellt, um diese besonderen Pflanzen für die Zukunft zu bewahren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.