Nevado del Quindío, Schichtvulkan in der Zentralkordillere der Anden, Kolumbien.
Der Nevado del Quindío ist ein Schichtvulkan in der Zentralkordillere der kolumbianischen Anden mit einer Höhe von etwa 4.760 Metern. Das Massiv befindet sich an der Grenze zwischen drei Departamentos und weist steile Hänge mit felsigen Abschnitten auf.
Der Vulkan wurde im frühen 19. Jahrhundert von Naturforschern erkundet und dokumentiert, die neue Pflanzenarten in seinen Hängen identifizierten. Die Region war später von glacialer Erosion geprägt, die das Gelände zusätzlich formte.
Der Berg ist seit langem Teil der lokalen Identität der Andenregion und prägt die Landschaft, die von Einwohnern und Besuchern täglich bewundert wird. Die schneebedeckten Gipfel in historischen Kunstwerken zeigen, wie wichtig dieser Ort für künstlerische Darstellungen war.
Die beste Jahreszeit für Besuche ist die Trockenzeit, wenn die Wetterbedingungen stabiler sind und die Sichtbarkeit besser wird. Wanderer sollten früh aufbrechen und auf schnelle Wetterumschwünge in der Höhe vorbereitet sein.
Der Berg war noch Mitte des 20. Jahrhunderts von Gletschern bedeckt, die durch den Klimawandel vollständig verschwunden sind. Heute zeigen die bloßen Felsflächen deutlich, wo diese Eismassen früher endeten.
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