Zipacón, Bergige Gemeinde in Cundinamarca, Kolumbien.
Zipacón ist eine Gemeinde in den Ostkordilleren der kolumbianischen Anden auf einer Höhe von 2.550 Metern. Der Ort erstreckt sich über etwa 55 Quadratkilometer und wird von knapp 5.600 Menschen bewohnt.
Die Gemeinde wurde am 5. Juli 1561 von José Antonio Rubio gegründet und diente zuvor als Meditationsstätte für den Zipa in der Nähe des Panche-Territoriums. Archäologische Grabungen zeigen, dass die Region bereits vor 3.200 Jahren von Kartoffelanbau geprägt war.
Der Ort trägt seinen Namen aus der Muysca-Sprache und spiegelt die historische Präsenz der Muisca-Zivilisation wider. Die Region zeigt bis heute Verbindungen zu den alten Lebensweisen und Traditionen dieser Andenvölker.
Das Rathaus ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr geöffnet und bietet administrative Dienstleistungen für die lokale Bevölkerung an. Die bergige Lage bedeutet, dass die Zugänglichkeit von der Jahreszeit abhängt und gutes Schuhwerk sowie angepasste Kleidung für wechselnde Wetterbedingungen wichtig sind.
Die Region zeigt Spuren einer Kartoffelzucht, die 3.200 Jahre zurückreicht und damit zu den ältesten Nachweisen dieser Anbauform gehört. Diese lange Geschichte der Landwirtschaft hat die Identität und das tägliche Leben der Menschen vor Ort über Jahrtausende geprägt.
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