Provinz Heredia, Provinz im zentralen Costa Rica.
Heredia Province liegt im Zentrum Costa Ricas und erstreckt sich vom Zentraltal bis zu den karibischen Tiefebenen im Norden. Diese Region umfasst städtische Gebiete rund um die Hauptstadt der Provinz, bewaldete Vulkanhänge und landwirtschaftliche Flächen, die in tropischen Regenwald übergehen.
Die Provinz wurde 1848 als eigenständige Verwaltungseinheit eingerichtet, nachdem Costa Rica seine territoriale Struktur nach der Unabhängigkeit neu organisiert hatte. Diese Neuordnung sollte die Verwaltung über Regionen hinweg erleichtern, die sich geografisch und wirtschaftlich stark unterschieden.
Die Stadt Heredia trägt den Beinamen Ciudad de las Flores, was sich in Parks und Gärten zeigt, die bis heute das Stadtbild prägen. Viele dieser Grünflächen stammen aus der Zeit, als Kaffeepflanzer ihre Gewinne in öffentliche Plätze investierten.
Die Provinz lässt sich gut von der Hauptstadtregion aus erreichen, und mehrere Routen führen in Richtung Norden zu Regenwald und Küstengebieten. Reisende sollten beachten, dass sich Höhe und Klima rasch ändern, besonders auf dem Weg vom Hochland zu den Tiefebenen.
Der nördliche Teil der Provinz beherbergt den Río Sarapiquí, an dem sich zahlreiche Forschungsstationen und Wildschutzgebiete befinden, die Wissenschaftler aus aller Welt anziehen. Besucher stoßen hier oft auf Biologen, die tropische Arten studieren, und auf Flussufer, die für Expeditionen genutzt werden.
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