Belize Barrier Reef, Meeresschutzgebiet in Belize.
Die Belize Barrier Reef ist eine Meeresschutzzone an der karibischen Küste die sich über 300 Kilometer erstreckt und mehrere hundert Inseln sowie drei Atolle umfasst. Die Zone schützt ausgedehnte Korallenformationen wo Schwärme tropischer Fische zwischen verzweigten Korallengärten und Seegraswiesen umherziehen.
Korallenpolypen begannen vor Jahrmillionen Kalkskelette aufzubauen die sich langsam zu dieser ausgedehnten Barriere entwickelten. Die internationale Gemeinschaft erkannte das Gebiet 1996 als schützenswert an und verlieh ihm den Status eines Welterbes.
Das Riff trägt seinen Namen nach dem mittelamerikanischen Staat an dessen Küste es liegt und zieht Taucher aus der ganzen Welt an die zwischen bunten Schwämmen und Meeresschildkröten schwimmen. Fischer fahren weiterhin in traditionellen Booten hinaus während Schnorchler flache Lagunen erkunden wo Stachelrochen durch sandige Buchten gleiten.
Besucher erreichen die verschiedenen Abschnitte von Küstenorten aus wo Boote zu nahegelegenen Riffen und Inseln fahren. Wassertemperaturen bleiben das ganze Jahr über warm sodass Schnorcheln und Tauchen in jeder Jahreszeit möglich sind.
Innerhalb der Schutzzone liegt ein kreisrundes Unterwasserloch das mehr als 120 Meter tief in den Meeresboden reicht. Kalksteinformationen an seinen Wänden stammen aus einer Zeit als der Meeresspiegel viel niedriger lag und das Loch eine trockene Höhle war.
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