Manchay, Slums in Lima, Peru
Manchay ist eine menschliche Siedlung im Distrikt Pachacámac in Lima, Peru. Das Viertel besteht aus dicht beieinander stehenden Häusern auf hügeligem, teilweise felsigem Gelände mit engen Straßen, die sich über ein langes, schmales Gebiet erstrecken.
Manchay begann sich in den 1960er Jahren zu entwickeln, als Arbeiterfamilien aus benachbarten Gebieten wie La Molina zuzogen. In den 1980er Jahren flohen viele Familien vor Gewalt aus anderen Teilen Perus in die Gegend und siedelten sich dort an.
Der Name Manchay stammt aus dem Quechua und bedeutet Furcht, was die schwierigen Anfänge der Siedlung widerspiegelt. Heute sehen Besucher ein lebendiges Viertel, in dem Nachbarn sich unterhalten, Kinder spielen und kleine Verkäufer ihre Waren anbieten.
Das Viertel hat keine regulären Stadtbusse, daher nutzen Bewohner und Besucher oft Motorräder oder gehen zu Fuß, um sich fortzubewegen. Der hügelige Untergrund bedeutet, dass manche Straßen steil oder uneben sind und gutes Schuhwerk empfohlen wird.
Das berühmte Film-Drama 'La teta asustada' wurde 2009 in den echten Straßen von Manchay gedreht und gewann internationale Preise. Der Film hat der Gegend weltweite Aufmerksamkeit gebracht, obwohl Manchay selbst von vielen Besuchern übersehen wird.
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