Puerto Plata, Verwaltungsprovinz im Norden der Dominikanischen Republik
Puerto Plata ist eine Provinz im norden der Dominikanischen Republik, die sich über etwa 1.850 Quadratkilometer erstreckt und von Küsten des Atlantischen Ozeans begrenzt wird. Die Provinz umfasst neun Gemeinden und mehrere Bezirke mit San Felipe de Puerto Plata als Hauptstadt.
Diese Gegend wurde 1867 als Seefahrtsbezirk aus der Provinz Santiago abgetrennt und erhielt 1907 durch die dominikanische Verfassung ihren Status als offizielle Provinz. Diese Umwandlung markierte eine wichtige Entwicklung in der Verwaltungsstruktur der Region.
Die Gegend ist bekannt für ihre traditionellen Karnevalsfeiern im Februar und März, bei denen lokale Figuren und Tänze die Musik des dominikanischen Erbes zeigen. Diese Feste sind Teil der alltäglichen Kultur der Region und ziehen Besucher an, die die lokale Lebensweise erleben möchten.
Die Provinz ist leicht zu bereisen, da die wichtigsten Orte wie San Felipe de Puerto Plata auf relativ flachem Gelände liegen und gut miteinander verbunden sind. Besucher können die verschiedenen Gemeinden auf lokalen Straßen erreichen und sollten mit wechselndem Verkehr rechnen.
La Isabela, gelegen in dieser Provinz, war die erste europäische Siedlung in Amerika, die von Christoph Kolumbus 1493 gegründet wurde. Dieser Ort markiert einen wichtigen Moment in der europäisch-amerikanischen Geschichte und wird heute von Besuchern besucht, die mehr über diese Anfänge erfahren möchten.
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